Phänomenta – Das Science Center

Hermann Paulsen

[Un]mögliche Räume
Eine Ausstellung zwischen Realität und Unmöglichkeit


Der Kieler Künstler und Sonderschuldirektor Hermann Paulsen schuf ein umfangreiches Werk illusionistischer Zeichnungen.

In Zusammenarbeit mit der Europa-Universität Flensburg / Fachbereich Kunst wurde eine Ausstellung konzipiert, die dem Besucher neue experimentelle Zugänge zu Paulsens Kunst eröffnet.

Die Dauerausstellung in den Räumen der Phänomenta widmet sich diesen beeindruckenden Wahrnehmungstäuschungen und lässt den Besucher in eine Welt zwischen Realität und Unmöglichkeit eintauchen.
Sie ist zu den Öffnungszeiten der Phänomenta zugänglich. Der Besuch der Ausstellung ist im regulären Eintrittspreis enthalten.

Seit 1928 interessierte Paulsen unter anderem die Raumlehre (Geometrie) besonders. In immer neuen Variationen entstand aus einer einfachen Würfelzeichnung eine erste unmögliche Figur.

1930 sah er Abbildungen der Wikingerkunst und zeichnete, malte und schnitzte - in Holz und Knochen - bis heute unzählige Fabeltiere und Knoten, fand auch seine ersten unmöglichen Knoten und später die vielen darauf folgenden unmöglichen Figuren.

Aus der Beschäftigung mit Zirkel und Lineal entsprang schließlich die Begeisterung für ornamentale Strukturen und entwickelten sich auch die neuen Drehfiguren.

Seine Arbeiten wurden seit 1937 im In- und Ausland gezeigt, zuletzt 2002 im Deutschen Technikmuseum Berlin.